Juni 12, 2008 by michael
wenn wir etwas erkennen, das uns zum glück gereichen könnte, so gilt es daran festzuhalten, auch wenn alle greifbaren anhaltspunkte sich uns scheinbar oder tatsächlich ständig entziehen, darauf zu bauen, auch wenn der boden unter uns schwankt, darauf zu vertrauen, auch wenn nirgendwo gewissheit ist, denn wenn das tatsächliche oder vermeintliche glück auch noch so ephemer bleibt, so ist doch das einzig sichere das unglück, das uns unvermeidlich trifft, wenn wir uns haltlos in seine abgründe fallen lassen.
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April 30, 2008 by michael
wenn besonders monströse fälle von gewalt, abhängigkeit oder missbrauch publik werden, so ist die allgemeine erregung hoch und die empörung und sogenannte fassungslosigkeit sind in aller munde. diese einzelfälle bedienen in wirklichkeit aber nur den mehr oder weniger ausgesprochenen voyeurismus der masse oder helfen den medien, diesen mit gewaltigem aufwand und lärmender inszenierung möglichst reichweiten- und auflagenwirksam zu bedienen, während sie von den alltäglichen fällen der gewalt und des missbrauchs in abhängigkeitsverhältnissen jedweder art ablenken und den noch unerkannten gewalttätern zur selbstverharmlosung und den vorgeblich ahnungslosen mittätern zur willkommenen ablenkung dienen.
Schlagworte: abhängigkeit, amstetten, gewalt, heuchelei, kontrolle, medien, missbrauch
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April 29, 2008 by michael
wenn einen die kleingeisterei dermaßen bedrängt, dass man nicht mehr unbeschadet darüber hinwegsehen kann, ist es das beste, deren moralinsaure gehässige proponenten mit unserem überlegenen verstand in die schranken zu weisen, sodass sie in ihrer beschränkten vorstellungskraft angesichts unserer wortgewalt nur mehr mit ungläubigem gaffen reagieren können, auch wenn sie noch heftig nach atem ringend zuflucht darin suchen, in einer art automatismus die worthülsen ihrer scheinmoral aus den lungen zu pressen. aber wenn wir auf predigten was geben würden, gingen wir ohnehin in die kirche.
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